Digitalisierung - Das arbeitsplatzfressende Monster?

Der eine oder andere weiß, dass ich meine Brötchen in der IT-Branche verdiene. Momentan ist das Thema Digitalisierung in aller Munde und geht zum Teil als Schreckgespenst durch die Medien. Auch beim Radfahren kommt man zwangsläufig mit dem Thema Digitalisierung in Berührung, wenn es beispielsweise um vernetzte Fahrräder oder ähnliches geht.

Am vergangenen Wochenende fand die Messe "Eunique / Loft Designkaufhaus" in Karlsruhe statt. Dort lebte erstmalig das Tiny House Festival auf, was für mich auf der Grund war, die Messe zu besuchen. Ich habe mich vorrangig bei den kleinen Häuschen aufgehalten und Gespräche mit Hausbesitzern und denen, die es mal werden wollen, gesucht. Doch irgendwann brannte die Sonne so sehr, dass es mich auch kurz in die Ausstellungshalle zog. In der Halle traf ich auf ein bekanntes Gesicht: vor einigen Monaten war ich mit meiner Partnerin auf einem Event im Traditionsunternehmen Majolika in Karlsruhe. Bei dem Event mit dem Titel "Genuss trifft Kunst" wurde neben allerlei Köstlichkeiten die Produktion einer Vase aus dem 3D-Drucker gezeigt. Die Vase wird dabei vom 3D-Drucker in Keramik erstellt, anschließend gebrannt und in Handarbeit mit Farbe versehen. Seitdem ziert eines dieser Modelle auch meinen Wohnraum und steht sehr prominent in meinem Tiny House.

Bei einem kurzen Gespräch mit Fabian Schmid, der das 3D-Druckverfahren im Rahmen seiner Diplomarbeit in der Majolika etabliert hat, wurde mir schlagartig klar: Digitalisierung kann mehr, als nur Arbeitsplätze "fressen". Fabian erzählte mir, wie schwer es ist, heutzutage gut ausgebildete Menschen für das Keramik-Handwerk zu finden. Geschickt eingesetzt kann die Digitalisierung also dafür sorgen, dass die traditionelle Handwerkskunst weiterlebt. Bei der Majolika kann es letztendlich dazu führen, dass in absehbarer Zeit vielleicht wieder Ausbildungen im Keramik-Handwerk angeboten werden. Ob und wann es dazu kommt, ist ungewiss - die Zukunftsaussicht durch Einsatz eines digitalen Herstellungsverfahrens ist meiner Meinung nach alles andere als düster. Also geben wir den neuen Verfahren eine Chance.


Eurobike 2016

Die Eurobike 2016

Am 02.09.2016 habe ich mich mit meinem Campingmobil und dem Faltrad im Gepäck auf den Weg zum Bodensee gemacht. Das Ziel? Ein Campingplatz unweit von Friedrichshafen. Für den 03.09. habe ich mir ein Ticket für die Eurobike Festival Days besorgt. Vom Campingplatz sind es mit dem Rad gute 15 km zur Messe Friedrichshafen – eine Anreise mit dem Auto kam für mich nicht in Frage.

Kurz nachdem ich am Samstagmorgen auf der Eurobike angekommen bin, habe ich mich direkt mit Juliane, wahrscheinlich besser bekannt als „ Radelmädchen“, am Stand von myBoo getroffen. Sie zeigte mir kurz ein paar Stände auf der Messe, darunter auch den Brompton Stand. Nachdem wir im Schnelldurchlauf über ein paar Stände gehechtet sind, musste Juliane auch wieder los und ich konnte mich in aller Ruhe umschauen.


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Critical Mass in Karlsruhe

Meine erste Critical Mass in Karlsruhe


Kurz nachdem ich Anfang 2016 meine Aktivitäten auf Twitter aufgenommen habe, wurde ich schnell auf die sogenannten Critical Mass Bewegungen aufmerksam.

Ich habe ein wenig gegoogelt, was man darunter versteht und war überzeugt, dass ich relativ schnell bei einer mitfahren muss. Bei dieser Veranstaltung treffen sich Menschen, die gerne Fahrrad fahren oder auf das Fahrrad als Verkehrsmittel angewiesen sind. Auf friedliche Weise fährt die Masse durch die Stadt und demonstriert still für die Stärkung der Rechte der Radfahrer im Starßenverkehr. Dies ist auch zwingend notwendig, denn oft genug mache auch ich die Erfahrung, dass der Radfahrer im Straßenverkehr nicht immer ernst genommen wird. Welche Folgen das haben kann, möchte ich an der Stelle nicht ausführen.

Ich kann nur jedem leidenschaftlichen Radfahrer empfehlen, mitzumachen. Es tut auch gar nicht weh.

Meine erste Critical Mass in Karlsruhe startete im April 2016 bei schönstem Wetter. Ein Music Bike war am Start und sorgte für noch mehr gute Laune. Die Routen, die gewählt werden, zeigen mir die Stadt jedes Mal wieder von einer neuen Seite.


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