Tiny House - Teil 2: Vor Ort beim Hersteller

Bevor ich Ende April eine kurze Radtour auf dem Berliner Mauerweg antrete, statte ich meinem "Häuschen" einen Besuch ab und schaue mir den Baufortschritt live und Farbe an.

Der Hersteller des Hauses (http://www.tinyhaus-deutschland.de) versorgt mich zwar regelmäßig mit Bildern, die Realität ist dann aber doch viel spannender. Und so ist Herr Beutel einem Besuch überhaupt nicht abgeneigt, zumal noch viele Details vor Ort besprochen werden können.

In etwa zwei bis drei Wochen wird das Haus auf Rädern fertig sein. Aktuell ist es vollständig gedämmt, außen wie innen verkleidet, die Kabel für die elektrische Installation sind verlegt und die Sanitärinstallation ist in vollem Gange. Entgegen der bisherigen Planungen wird das Bad ein paar Zentimeter schmaler, dafür überrascht mich das Maß der Duschwanne mit 80x100cm sehr. So großzügig dusche ich in meiner jetzigen Wohnung nicht. Die Tanks für Frisch- und Abwasser sind mit je 130 Litern ausreichend dimensioniert. Nachdem ich die Maße für die Wasseraufbereitungsanlage von Famous Water gesehen habe, ist ein Platz an der Wand schnell ausfindig gemacht. Die Anlage water-jack fresh assembly 4h hat Einbaumaße von 264x176x330mm und ist damit sensationell klein, sodass sie nahezu in jeder Ecke Platz findet.


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Tiny House - Teil 1: Mein Weg zum Wohnen auf Rädern

Seit letztem Jahr beschäftige ich mich mit dem Thema „Minimalistisches Wohnen“ und habe schon öfter mit einem sogenannten „Tiny House“ geliebäugelt.

Anfang Februar des Jahres 2018 - huch, das ist ja fast noch ganz frisch – wurde dieser vage Traum zu einem handfesten Wunsch. Also begann ich zu recherchieren.

Mangels eigenem Grundstück entschied ich mich schnell dazu, mein zukünftiges Häuschen auf einem Campingplatz zu "parken". Gedacht, gefunden, angeschaut. Am 22.02. besichtigte ich einen Campingplatz in Schönau in der Pfalz und war vom Platz und vom Besitzer begeistert. Auch wenn das Häuschen bislang nur in meiner Vorstellung existierte, überlegten wir bereits, welcher Stellplatz geeignet wäre und wie wir das Haus durch den Campingplatz laviert bekämen.

Kurz darauf entdeckte ich auf ebay Kleinanzeigen einen Tiny House-Anbieter in Brandenburg, der sein Modell "Malmö"nennt. Ja, es sah aus wie ein schwedisches Häuschen auf Rädern in den Farben rot und weiß. Der Preis war unschlagbar. Also vereinbarte ich einen Termin zur Besichtigung und einem Gespräch Ende Februar. So klein diese Häuschen auf den Bildern auch aussehen - Platz ist tatsächlich in der kleinsten Hütte. Nach der Vor-Ort-Besichtigung war ich mir sicher: Ich würde mir so ein fahrbares Häuschen zulegen.


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