Tiny House - Teil 7: Der Umzug

Seit der Anreise im Mai 2018 stand mein kleines Häuschen auf einem Campingplatz in der Pfalz. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, doch leider etwas zu weit von meinem Lebensmittelpunkt entfernt. Ende 2018 erreichte mich aus dem Verein "Tiny Houses für Karlsruhe" die Nachricht, dass ein Campingplatz in der Nähe von Karlsruhe Flächen für Tiny Houses bereitstellen möchte. Dort wird es auch die Möglichkeit geben, seinen Erstwohnsitz anzumelden. Das steht für mich momentan nicht zur Debatte, ist aber eine schöne Option für die Zukunft. Nach einigen Gesprächen wurde aus der Möglichkeit etwas Konkretes und plötzlich gab es auch einen Termin für den Umzug auf den neuen Platz: der 09.03.2019 sollte es sein. Also Ärmel hochkrempeln und los geht es.

Da ich einst davon ausging, lange Zeit auf dem Campingplatz in der Pfalz zu stehen, habe ich das Tiny House nach seiner Anlieferung im Mai 2018 nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Damit ich es nun aber bewegen darf, brauche ich entweder eine Kurzzeitzulassung oder eine normale Zulassung als Wohnwagen für den Straßenverkehr. Ich habe mich für die normale Zulassung entschieden, da ich im Mai mit dem Haus nochmals einen kleinen Umzug starte, denn wir beiden gehen auf die Messe "New Housing", die in Karlsruhe stattfindet.


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Tiny House - Teil 6: Bilder-Galerie, Einrichtung und ein neues Youtube Video

Der Jahreswechsel von 2018 auf 2019 war der erste, den ich in meinem (rollenden) Eigenheim verbracht habe. Ich habe die Zeit genutzt, um in mich zu gehen und zu schauen, was auf diesem Blog noch fehlt: eine kurze knappe Beschreibung dessen, wie ich mein Tiny House gestaltet und eingerichtet habe und vor allem eine knackige Galerie. Also Ärmel hoch und ran an das Thema.

Mein Tiny House folgt zwei Grundsätzen:

  • Als Möbel kommt nur zum Einsatz, was auch in einer "normalen" Wohnung oder einem "normalen" Haus verwendet werden kann.
  • Wenn ich auf kleinem Raum lebe, dann umgebe ich mit hochwertigen Stücken, die mir bei der täglichen Benutzung ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Hochwertige Möbel fördern auch den Nachhaltigkeitsgedanken, den ich mit meinem Tiny House verfolge. Die meisten Dinge, die ich habe, benutze ich auch (ja, ich schreibe bewusst "die meisten", denn es gibt ein paar Deko-Objekte, die mich erfreuen und die keinerlei Nutzwert haben). Bei mir gibt es keine Gegenstände, die ich für besondere Anlässe aufbewahre. Das fängt beim Wandklapptisch und den Stühlen an, geht weiter über teilweise alte String Regale und endet bei den Outdoor-Möbeln.

Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal bei der Einrichtung ist die Verwendung offener Möbel. Diese Gestaltung erzeugt eine luftige Atmosphäre und sorgt dafür, dass ich den Großteil meiner Gegenstände sofort im Blick habe. Schleicht sich bspw. ein Kleidungsstück ein, was seit längerer Zeit nicht getragen wurde, ist es sofort sichtbar und kann direkt aussortiert werden.

Nun genug der Worte - lassen wir Bilder sprechen. Für alle die es eilig haben, das Video:

 

Nachfolgend mit Worten kombinierte Bilder:

String-Regal, Cancio Click Wandtisch und Fläpps Klappstühle
Offene Gestaltung mit String-Regal, Wandklapptisch von Cancio und Klappstühlen von Ambivalenz
Outdoor-Möbel von Fermob
Klassische aber hochwertige Outdoor-Möbel - treffen genau meinen Geschmack und ich habe hoffentlich lange Spaß dran
Sofa-Ecke, Wand-Klapptisch und Klappstühle
Meine Sofa-Ecke mit Multi-Funktionstisch. Davor der Wandklapptisch von Cancio mit Fläpps Klappstuhl.
Stocubo Regale im Schrank unter der Spüle.
Der Schrank unter der Spüle. Eingerichtet mit flexibel gestaltbaren Regalen von Stocubo aus Berlin.
TV und das fast schwebende Radio
Klein muss kein Verzicht auf Luxus sein :-) TV ist genauso vorhanden wie ein "schwebendes" Radio.
Wandklapptisch, Kissen von Lumikello, Vase aus der Majolika Karlsruhe
Wandklapptisch von Ambivalenz und einige Deko-Objekte, die aus dem Tiny House meinen Wohnraum machen.
String-Regal, hängendes Kochgeschirr
Optimal ausgenutze Flächen und warm weiße Beleuchtung schaffen eine behagliche Atmosphäre

Tiny House - Teil 5: Youtube Video, 3in1 Tisch, Kühlschrank im Retro-Style, Fläpps Regal

So langsam ist es soweit und ich kann sagen, dass mein Tiny House eingerichtet ist. Die letzten Möbel sind eingetroffen:

  • ein für mich gestalteter 3in1 Hocker der Möbelmanufaktur Goertz aus Wismar,
  • ein sparsamer Vintage Kühlschrank auf einem entsprechenden Schubladenschränkchen und
  • ein Fläpps Regal für die Sofa-Ecke, das als Arbeitstischchen genutzt wird.

Zusätzlich sind in der letzten Zeit zwei Youtube-Videos entstanden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Für diejenigen, die es ganz eilig haben, hier sind schonmal die Links:

 
 

Ich habe festgestellt, dass tatsächlich in der kleinsten Hütte Platz ist und ich möchte Euch heute einen kurzen Einblick in meine Lebenssituation geben, bevor ich weiter auf die Einrichtungsdetails eingehe.

Wie kam es überhaupt zum Tiny House?


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Tiny House - Teil 4: Einrichtung mit Tisch und Stühlen

Nachdem mittlerweile fast alle Einrichtungsgegenstände da sind und das Haus vollständig nutzbar ist, möchte ich heute etwas über Tisch und Stühle loswerden. Seitdem das Tiny House im Bau war, habe ich mindestens das halbe Internet auf den Kopf gestellt und Einrichtungsgegenstände gesucht, die funktional und hochwertig sind. Die Maxime beim Erwerb war immer die der langen Nutzbarkeit - und zwar in jeder Hinsicht: die Gegenstände sollen lange halten und so flexibel wie möglich sein, sodass ich lange meinen Spaß daran habe. Das fing bei den Stühlen von Ambivalenz aus Berlin an.

Die Klappstühle mit dem Namen Fläpps kommen als "flache" Bretter daher, die bei Nichtgebrauch an die Wand gestellt werden können und mit ihre Dicke von 2 cm kaum Platz wegnehmen. Wer möchte, kann die Stühle auch als Dekoelemente an die Wand hängen. Ausgeklappt sind die Stühle für mich eine futuristische Augenweide. Trotz ihrer klaren Linien sitzen sie sich total bequem und haben damit auch "Langsitzeigenschaften" :-) Die Stühle sind bis 100 kg belastbar und der Mechanismus zum Öffnen der Klapp-Elemente ist so intelligent gelöst, dass zwei Schubser reichen und die Elemente rasten in der vorgegebenen Position ein. Schneller kann man einen Stuhl kaum auf- und zusammenklappen. Was braucht man neben den Stühlen noch? Richtig, einen Tisch.


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