Tiny Winter und Home Office

Die ersten Sonnenstunden des Jahres 2021 sind da und ich genieße sie (sogar ab und an schon auf der Terrasse). Ich möchte aber kurz noch mal ein paar Tage zurückblicken, denn es gab Anfang des Jahres was durchaus Ungewöhnliches: Winter. Ja nee, nicht die Jahreszeit an sich, sondern so einen richtigen mit niedrigen Temperaturen und Schnee. Doch dazu gleich mehr.

Das zweite Thema, was ich in dem Zuge mit betrachten möchte ist das Thema Home Office im Tiny House. In der Hinsicht habe ich im vergangenen Jahr einiges an Erfahrung sammeln dürfen und möchte diese hier gern teilen.

Los geht‘s.

 

Winter – das wird doch kalt in einem Haus mit so dünnen Wänden

Jepp, vollkommen richtig. Es wird richtig kalt in solch einem Haus. Vor allem, wenn man nicht heizt. Es ist ebenso richtig, dass die dünnen Wände wenig Energie speichern und aufgrund der dünneren Dämmung – bei mir sind es sechs cm in der Wand – die große Kälte auch nicht vollständig abhalten, geschweige denn die Wärme zu 100% im Haus behält. Das ist physikalisch schlichtweg nicht möglich. Würde es für die Tiny Houses on Wheels mit Straßenzulassung die Begrenzung auf 2,55m Breite nicht geben, dann hätten wohl alle Häuser deutlich dickere Wände. So muss immer zwischen maximalem Platz, maximaler Dämmung abgewogen und ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Für mich habe ich das für den Moment mal gefunden, denn ich bin mit dem Haus so wie es ist, zufrieden.


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Was mich auf Touren begleitet

Auf so einem Faltrad muss man ja richtig strampeln, um vorwärts zu kommen… Die kleinen Räder sind total unkomfortabel. Und generell: Man kann ja auch kaum was mitnehmen. Echt jetzt? Ich gehöre zu der Kategorie Mensch, die es selbst auf dem Faltrad schaffen, für eine Radreise viel zu viel Zeugs einzupacken, um am Ende einer Reise festzustellen, dass mehr als die Hälfte der eingepackten Gegenstände nur genutzt wurden, um die Taschen zu füllen und das Fahrrad zu beschweren.

Bei meiner Radreise an den Bodensee habe ich es mit winzigen Ausnahmen geschafft, nur das mitzunehmen, was ich wirklich brauchte. Grund genug, darüber zu schreiben - was ich hiermit mache. Los geht’s.

Taschen

Auf der Radtour an den Bodensee kamen zwei Ortlieb Packtaschen zum Einsatz. Die großen blauen Taschen sind robust und wasserdicht und sind mit einem Handgriff am Gepäckträger befestigt – und diesem auch wieder entnommen. Durch den Rollverschluss sind die Taschen äußerst flexibel, was den Füllgrad angeht. Am Lenker kam noch eine kleine Tern-Tasche zum Einsatz, in der alles verstaut war, was schnell griffbereit sein musste. Dazu zählten Handy, Solar-Leuchte, Öl sowie Stecker und Kabel.


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Von Köln an den Bodensee

2016 war ich mit meinem Faltrad in Deutschland unterwegs. Meine Reise führte mich von Berlin über die Ostseeküste nach Hamburg und dann über das Emsland zurück gen Süden. Doch manchmal spielt der Wettergott nicht so recht mit und ich hatte mich damals entschlossen, die Reise aufgrund von Dauerregen abzubrechen. Gestrandet in Wuppertal – klingt wie ein schöner Buchtitel ?. Ich hatte schon lange im Kopf, an diese Reise anzuknüpfen. Und dann kam ein ganz besonderer Mensch ins Spiel: mein langjähriger bester Freund Matthias. Anfang des Jahres haben wir zusammen gesessen und eine Radreise im Norden Deutschlands, Dänemark und Schweden geplant. Doch es kam Corona und damit alles anders. Also wurden die Pläne überarbeitet. Und da schloss sich der Kreis zur Reise aus dem Jahr 2016: wir hatten spontan die Idee von Köln an den Bodensee zu fahren.

Es geht los!

Die Reise startete am 12. September. Ich war schon auf „Wetter“ eingestellt, doch der 12. September startete sonnig und so zog ich mit meinem Faltrad los an den Karlsruher Bahnhof. Von dort aus ging es per Bahn nach Köln. Am Kölner Hauptbahnhof angekommen, wartete auch schon Matthias auf mich. Matthias kenne ich, seitdem ich 16 bin. Matthias hat mein erstes Faltrad geerbt, mit dem meine Leidenschaft für die kleinen faltbaren Gefährten begann. Und so gab es am Kölner Hauptbahnhof ein Wiedersehen mit zwei extrem guten Bekannten.

Nachdem wir uns kurz die Beine vertreten hatten, schwangen wir uns in die Sättel und ritten gen Bonn. Unsere erste Übernachtungsmöglichkeit war ein Campingplatz in gut 50km Entfernung. Bei schönstem Wetter war die Rheinpromenade in Köln rappelvoll und wir kämpften uns quasi durch die Massen, bis uns die Schilder den Weg aus der Stadt heraus wiesen.


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