Willkommen auf faltradler.de

Ein Leben in Bewegung

Am Anfang war das Faltrad

Seit 2012 bin ich auf Falträdern unterwegs - aktuell hauptsächlich mit dem Brompton. Berichte zu meinen Falträdern und Touren könnt ihr seit zwei Jahren auf dieser Homepage lesen.Doch das Faltrad ist für mich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist Ausgangspunkt und Auslöser für viele Veränderungen in meinem Leben.


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Viel Spaß beim Stöbern. Solltest Du eine Frage haben, sollte Dir etwas fehlen oder Dich etwas besonders interessieren, sollte ich etwas vergessen haben, so schreib doch einfach eine Mail. Ich würde mich freuen!

Ein Leben in Bewegung - nicht nur im Rahmen sportlicher Betätigung...


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Tiny House - Teil 6: Bilder-Galerie, Einrichtung und ein neues Youtube Video

Der Jahreswechsel von 2018 auf 2019 war der erste, den ich in meinem (rollenden) Eigenheim verbracht habe. Ich habe die Zeit genutzt, um in mich zu gehen und zu schauen, was auf diesem Blog noch fehlt: eine kurze knappe Beschreibung dessen, wie ich mein Tiny House gestaltet und eingerichtet habe und vor allem eine knackige Galerie. Also Ärmel hoch und ran an das Thema.

Mein Tiny House folgt zwei Grundsätzen:

  • Als Möbel kommt nur zum Einsatz, was auch in einer "normalen" Wohnung oder einem "normalen" Haus verwendet werden kann.
  • Wenn ich auf kleinem Raum lebe, dann umgebe ich mit hochwertigen Stücken, die mir bei der täglichen Benutzung ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Hochwertige Möbel fördern auch den Nachhaltigkeitsgedanken, den ich mit meinem Tiny House verfolge. Die meisten Dinge, die ich habe, benutze ich auch (ja, ich schreibe bewusst "die meisten", denn es gibt ein paar Deko-Objekte, die mich erfreuen und die keinerlei Nutzwert haben). Bei mir gibt es keine Gegenstände, die ich für besondere Anlässe aufbewahre. Das fängt beim Wandklapptisch und den Stühlen an, geht weiter über teilweise alte String Regale und endet bei den Outdoor-Möbeln.

Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal bei der Einrichtung ist die Verwendung offener Möbel. Diese Gestaltung erzeugt eine luftige Atmosphäre und sorgt dafür, dass ich den Großteil meiner Gegenstände sofort im Blick habe. Schleicht sich bspw. ein Kleidungsstück ein, was seit längerer Zeit nicht getragen wurde, ist es sofort sichtbar und kann direkt aussortiert werden.

Nun genug der Worte - lassen wir Bilder sprechen. Für alle die es eilig haben, das Video:

 

Nachfolgend mit Worten kombinierte Bilder:

String-Regal, Cancio Click Wandtisch und Fläpps Klappstühle
Offene Gestaltung mit String-Regal, Wandklapptisch von Cancio und Klappstühlen von Ambivalenz
Outdoor-Möbel von Fermob
Klassische aber hochwertige Outdoor-Möbel - treffen genau meinen Geschmack und ich habe hoffentlich lange Spaß dran
Sofa-Ecke, Wand-Klapptisch und Klappstühle
Meine Sofa-Ecke mit Multi-Funktionstisch. Davor der Wandklapptisch von Cancio mit Fläpps Klappstuhl.
Stocubo Regale im Schrank unter der Spüle.
Der Schrank unter der Spüle. Eingerichtet mit flexibel gestaltbaren Regalen von Stocubo aus Berlin.
TV und das fast schwebende Radio
Klein muss kein Verzicht auf Luxus sein :-) TV ist genauso vorhanden wie ein "schwebendes" Radio.
Wandklapptisch, Kissen von Lumikello, Vase aus der Majolika Karlsruhe
Wandklapptisch von Ambivalenz und einige Deko-Objekte, die aus dem Tiny House meinen Wohnraum machen.
String-Regal, hängendes Kochgeschirr
Optimal ausgenutze Flächen und warm weiße Beleuchtung schaffen eine behagliche Atmosphäre

2018 - wenig Jahr für viele spannende Dinge

Nachdem ich im Jahr 2017 eine neue Arbeitsstelle angetreten hatte und zweimal umgezogen war, stellt sich 2018 ein wenig Ruhe ein. So könnte dieser Text beginnen. Jetzt sitze ich inmitten von Weihnachten, umgeben von meinen Lieben und halte kurz inne - schaue zurück auf das Jahr und auf das, was sich in den letzten 12 Monaten so getan hat.

Der Januar gestaltete sich noch recht harmlos und ruhig. Ich war eifrig damit beschäftigt, was sich in den vergangenen Monaten schon langsam aber deutlich gezeigt hatte: ich entrümpelte meine Wohnung und habe beinahe alles verkauft (außer meiner Seele ;-)), was ich längere Zeit nicht gebraucht hatte. Da kam einiges zusammen, das kann ich Dir sagen. Selbst die Abkehr von einem mittlerweile riesigen Weltkonzern, der einst als Buchhändler im Internet anfing, gehörte dazu. Das Ende des ersten Monats gestalteten wir mit etwas Sightseeing in Leipzig. Höhepunkt war ein super geniales Konzert von A-Ha - ja, genau, die schwedische Band. Ganz im Style von MTV unplugged haben die Herren uns mit der Rückführung auf das Ursprüngliche der Musik doch schwer beeindruckt.


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Klein muss kein Verzicht (auf Luxus) sein!

Es ist Donnerstag, 15:40 Uhr und ich sitze im Zug von Hamburg nach Frankfurt. Ich bin auf dem Rückweg von Mecklenburg nach Karlsruhe. Was ich dabei habe? Eine Tasche und ein Faltrad - das Brompton. Wenig Ballast. Dafür jede Menge Freiraum. Und ich komme mit jeder Menge Eindrücke und Gedanken zurück. Es gibt momentan wenig, worum ich mich kümmern muss, was mich belastet oder was meine Aufmerksamkeit "frisst".

Nicht falsch verstehen - ich gehe einer regelmäßigen Arbeit nach, deren Inhalt ich nach Verlassen des Firmengeländes versuche auch dort zu lassen. Ich kümmere mich um meine Partnerin und natürlich auch um ihr Kind, das bei uns wohnt. Dennoch bin ich frei, weil ich mich von vielem Materiellen getrennt habe. Die Räder brauchen ab und an einen Lappen und ein wenig Öl. Ansonsten sind sie sehr zufrieden. Der Rest meines Hab und Guts befindet sich in meinem Tiny House, dass von der Fläche her ja sehr überschaubar ist und worum ich mich kaum kümmern muss. Bereits auf der Fahrt in den Norden habe ich mich gefragt, ob mir etwas fehlt - nicht vom Kopf her ;-). Nein es fehlt mir überhaupt nichts. Seitdem ich das Brompton habe, habe ich es auf jeder Reise dabei und so denke ich erneut darüber nach, dass die Falträder der Beginn einer tollen Reise sind. Auf kleinen Rädern empfinde ich die ganz große Freiheit. An jedem erdenklichen Ort bin und bleibe ich mobil. Und das ohne auf andere Menschen angewiesen zu sein - ohne jemandem zur Last zu fallen.


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